Fort Process


Konzert Kunstraum Klosterkirche Schatten jagen durch die Klangwelt
Gisela Oberbeck und Limpe Fuchs im Kunstraum Klosterkirche, Traunstein ...sie erzählen Bildgeschichten von Pflanzen, Tieren und Geisterwesen, die Blicke der Zuschauer verfolgen sie gespannt in dem abgedunkelten Raum... Bewegt werden diese groß inszenierten Bildwelten vom Licht mehrerer raffiniert geführten Taschenlampen der Schattenbild­künstlerin Gisela Oberbeck...mit ihrer Viola durchstreift die schmale Gestalt der Künstlerin das wogende Gestrüpp der Schatten, dann begleitet sie wieder und dramatisiert das Theater mit großer Sensibilität aus dem Hintergrund...Viele Besucher studieren im Nachhinein die Schatten- und die Klanginstallation und bemerken erstaunt auch die großen Kristalle, die, am Boden liegend, wie von selbst die Bronzestäbe der hohen Pendelsaiten klingend in Bewegung halten.


Klang Stille Improvisation Die ION lud zur langen Nacht
Zwischen „Cello to go“ und Lorenzer Gewittermusik: ... Einen perfekten Aus­klang des Abends konnte man erleben, wenn man weiter zur Lorenzkirche fla­nierte, gern über den Hauptmarkt, wo gerade das Weinfest stattfand. In der Kirche beeindruckten die Klangkünstle­rin Limpe Fuchs und der Organist Mat­thi­as Ank mit dem Programm „Klang. Stille. Improvisation.“
Die Improvisationen von Fuchs standen im Wechsel mit strengeren, melodiösen Kom­po­sitionen der Orgel. Die vielseitige Künstlerin erzeugte Impressionen auf Pendel­saiten, die sie anfangs mit ihrem Violabogen anstrich und dann mit verschiedenen Arten von Schlegeln zum Klingen brachte, wobei an ihrer Klangbildung auch Stein­spiele, Stimme und leise Orgeltöne beteiligt waren. Zusammen mit den Gewitterblitzen von außen entstand dabei ein fast psychedelisches Gesamtkunstwerk.

Nürnberger Zeitung 29. Juni 2015


Im Atelier von Limpe Fuchs – Impressionen des Fotografen Franz Baumann Traunstein


Alte Schmiede Lithophon Synästhetische Begegnungen
Konzert am 30. Mai 2014
in der alten Schmiede, Wien
Lithphonia, Limpe Fuchs
Filme von Thomas Steiner und Siegfried A. Fruehauf
"Das heutige Programm präsentiert Limpe Fuchs in ihrer ganzen Flexibilität und gesteigerten Beweglichkeit, in ihrer Resonanzfähigkeit: eine Qualität die auch ihre Steine besitzen.
„Klingende Steine“ mag sich fast wie ein Oxymoron anhören, denn alles, was man mit Musik verbindet ist der Schwere und Trägheit der Steine entgegengesetzt. Aber diese Steine sind ein Beispiel dafür, dass Klang (und Musik) auch die härtesten und ärgsten Hindernisse überwinden kann. Der Klang dieser Steine ist sogar wässrig, warm und leicht. Lithophone sind – nach neuester Forschung – die ältesten Instrumente der Menschen."
Einführung von Alejandro del Valle-Lattanzio


Plastique Phantastique3

Vielfältiges und hintersinniges Szenario mit „plastique phantastique“
Limpe Fuchs, bTina Raithel, Ulrike Stoltz

....immer wieder entwickelte sich aus Licht, Klang und Bewegung ein erstaunliches Szenario, das eigentlich völlig belanglosen Gegenständen aus dem Alltag ein eigenes, völlig unerwartetes Leben einhauchte.

Foto Brunnenpassage
Ein außergewöhnliches Konzert von Trees of Sound - Limpe Fuchs, Carole Meier, Martin von Allmen - begeisterte die Zuhörer in der Orangerie von Bern.

Foto Brunnenpassage Konzert: Coincidentia Oppositorum

Die Klangkünstlerin Limpe Fuchs trifft mit ihren außergewöhnlichen Instrumenten auf Mehrkanal-Live-Elektronik. Als Verbindungselement zwischen diesen Klangwelten fungiert die menschliche Stimme. Eine kompositorisch-zeitliche Übereinkunft von Limpe Fuchs, Michael Fischer, Caroline Profanter, Daniel Lercher, Richard Bruzek, Stefan Fraunberger und Vinzenz Schwab, sowie vielen Stimmen des Brunnenchors.
Limpe Fuchs: Akustisches Klangmaterial/Holz, Bronze, Stein
Michael Fischer mit dem Brunnenchor: Conducted instant composition
Caroline Profanter, Daniel Lercher, Richard Bruzek, Stefan Fraunberger, Vinzenz Schwab: Elektroakustik

Foto Limpe Sebi Foto Limpe Sebi Ivrea rassegna d’avantguardia „Musiche Possibili”, gli incredibili strumenti dell’anarchica Limpe Fuchs e trombonista Sebi Tramontana dell’Italian Instabile Orchestra

Limpe Fuchs in Barcelona und Umgebung vom 11. – 14. Juni 2010

Foto Barcelona Bombeta Foto Barcelona Callao 2 Foto Barcelona Callao 1 Foto Barcelona Helio

Auf Einladung und zusammen mit Videoprojektionen des Künstlers Igor Daniel (alquimiadelsol.net und myspace.com/alquimiadelsol) spielte sie 4 Clubkonzerte, mit sehr guter Publikumsresonanz – es wird eine Fortsetzung geben!

Klangart Wuppertal, 30. Mai 2010

Foto Klangart Wuppertal Babel und Fuchs: Musik auf Granitplatten
Skulpturenpark der Tony Cragg Foundation in Wuppertal: Außergewöhnliches Konzert mit experimenteller Musik lockt 100 Zuhörer an [...] sondern auch das Erlebnis höchster Klangkunst [...] Die aus der experimentellen Musikszene bekannte Klangkünstlerin und der Perkussionist nahmen ihre 100 Zuhörer mit auf einen ungewöhnlichen Weg durch den Klang von Bronze an Pendelsaiten, Holzhörnern und Granitplatten.

Trio Traum

Traummusik im „Werkstattkonzert” für fantasiebegabte Musikliebhaber. Unter anderem gab es einen „Alptraum”. Das Rollgeräusch eines mit einer Eisenkette verbundenen großen Zahnrades, das Limpe Fuchs auf dem Pflaster des Gewölbes mit dem Fuß vor sich her schob, dröhnte, unterstützt vom bedrohlichen „Holzhorn Reden”. Die beiden anderen Musiker pfiffen schrille Weisen dazu auf Melodika und Daumenflöte

(Trostberger Tagblatt, 29.1.2010)

Foto Isental Pfundsarschgaudi Trio Foto Isental Pfundsarschgaudi Instrumente Foto Isental Pfundsarschgaudi Pendeltrom Zum Isentaler Pfundsarschgaudi Festival lud die Rocklegende der 80er zum Frauentag am Freitag, 17.Juli die Oberton Sängerin und Dichterin Ulrike Stoltz und die junge Didgeridoo Spielerin Astrid Mehltau ein

Ein Spielwerk für die Traumzeit

Foto Spielwerk - Ensemble Foto Spielwerk - Löwin Die Klanginstallationen von Limpe Fuchs und die Objekte von Linde Mötz - Grübl sowie eine staunenswerte Material- und Requisitenfülle verwandelten den Traunsteiner Kunstraum Klosterkirche in das magische Unterholz eines Klanghaines. Limpe Fuchs als Leiterin des "Spielwerkes" war Stimmführerin bei der differenzierten, inventionsreichen Klang- und Geräuschcollagen, die nicht bloss lautmalerische Illuminationen anzielten, sondern einen klaren musikästhetischen Mehrwert einbrachten.

After her wonderful show in Hasselt last year we are delighted to invite Limpe Fuchs once more, this time in Brussels...

Limpe Fuchs is an improvisor/ composer of acoustic and visual happenings. Born in 1941, studying piano, violin and percussion in the early sixties. Started "Anima Sound", a collective name for twenty years of .sound research" with her partner, sculptor Paul Fuchs. Also known as 'Anima Musica', they epitomized the ingenious marginal freak scene of the sixties and seventies and are often cited as a major influence on Krautrock.

Anima's anarchic recordings were radical, atonal improvisations with unconventional instruments, unrestrained creativity, and utterly unstructured performances - primal, experimental free-jazz with a touch of prog-rock. In an unlikely array, instruments like drums, bass and cornet were combined with Paul Fuchs' own homemade inventions: the Fuchshorn, Fuchszither, and Fuchsbass; Limpe Fuchs wordless vocal yelps and screams; and audio-visual machines: light-ray oscillographs and movement holograms. Fringe community outsiders, the Fuchs took freak-out avant-garde to a new level.

By 1987' Anima had become Limpe Fuchs' solo project. She preserves the .no formalisms, no explanations" methodology in her solo work, and continues exploring the outer realms with her characteristic delight in invention. Using piano, violin, Fuchs-instruments and natural objects like stones and wood, and her singularly freeform, flighty vocals, she released four solo albums, Via in 1987, Muusiccia, in 1993, and Nur Mar Mus in 1999 and recently Vogel Musik and Pianobody. She says of her recent work " The visual aspect is of the same importance as the acoustic... Life and music alive..."

Foto Paradeis Productions - Das Team Foto Paradeis Productions - Duo Profil Foto Paradeis Productions - Papier Foto Paradeis Productions - Flöte Foto Paradeis Productions - Solo Becken

(Juli 2007, Paradeis Productions)

Cover Pianobody Seit Jahrzehnten gehört Limpe Fuchs zu den phantasievollsten Klangkünstlerinnen der internationalen experimentellen Musikszene. Vielfach ist sie mit selbstgebauten Instrumenten von skulpturaler Kraft hervorgetreten, hat in grenzüberschreitenden Performances mit Musikern wie Friedrich Gulda, Albert Mangelsdorff, Sebi Tramontana zusammengearbeitet. Inspiriert von Soundscape Künstlern wie Murray Schaefer und nicht zuletzt auch von John Cage, verfügt die professionelle Perkussionistin Limpe Fuchs über eine selten wache Sensibilität für prozessuale und überraschende Interaktionen und spontane Klanggeräuschentfaltungen.

(Helmut Rohm, Sendung Pianobody am 10. Mai 2007, Studio für Musik B4 Klassik)

Foto Urstall [...] Im zweiten Teil wechselten Töne mit Stille, wuchsen die Klänge an, flüsterte Limpe Fuchs in behutsamer Lautmalerei, die sie in einem Jauchzer enden ließ. Schwere Kugeln rollten durch den Raum, Holzstäbe oder Kugeln in Glasschalen geworfen, Schläge mit Klöppeln, mit Stäben, auf Glas auf Stein reihten sich zu immer neuen Lauten [...]

(Margrit Jacobi, OVB Rosenheim vom 3. Juli 2007)

Foto Bandfabrik 1 Foto Bandfabrik 2 Klang und Konzept hervorragend realisiert in der Wuppertaler Bandfabrik

(Frank Becker, Musenblätter Wuppertal)

Foto Klosterkirche Symphonische Klangperformance. Konzert in der Klosterkirche mit Limpe Fuchs und der Fotokünstlerin Inge Vogt begeisterte.

(Traunsteiner Tagblatt vom 6.Mai 06)

Foto Club Transmediale Eingeladen hatten Column One auch die Komponistin Limpe Fuchs — eine Münchner Kapazität seit den späten Sechzigern in Sachen freie Improvisation und Instrumentenbau. Wie mit ihrem früheren Projekt „Anima Musica“ demonstrierte sie in der Maria am Ostbahnhof noch einmal, wie sich über die Konventionen von Instrument und Stimmung hinwegsetzen lässt. Unter dem Motto „Listen to the Tone disappearing“ erkundete sie spielerisch die Formbarkeit des Klangs.

(TaZ Berlin vom 10.2.06 zum Konzert im Berliner Club Transmediale am 8.2.06; Foto von Marco Microbi)

Foto Postsaal Gewölbe Eine Sternstunde: Schuberts Winterreise im 17. Werkstattkonzert — Musikalische Begegnung von Vergangenheit und Jetztzeit

(Trostberger Tagblatt, 22.11.2005)

Eine musikalische Wunderwelt, die alles von einem abverlangt. die Formation TRIOfon präsentierte sich im Taufkirchner Wasserschloss

(Süddeutsche Zeitung 1./2./3.10.05)

[...] Limpe Fuchs Musik entzieht sich jeder gängigen Beschreibung. Es gibt keine „Werke“. Keine Formalismen, keine Erklärungen. Was es gibt ist ein Eintauchen in fremde und doch vertraute Klangwelten, die sich einer verbalen Beschreibung entziehen. Doch sie setzen sich fest in den Gehörgängen, in den Nervenbahnen, im Gemüt, lösen Sensationen im Sinne von Empfindungen aus . ..wenn sie zärtlich mit dem Geigenbogen über die straff gespannte Stahlsaite streicht, wenn die Resonanztrommeln in ihrer luftigen Höhe infolge dieser Berührung leise erzittern, dann ist alles Klang.

(Dachauer SZ 11.05.2005 - Akustische Sensationen Experimentalmusik von Limpe Fuchs)

Foto Theater der sanften Verrücktheit Schatten tanzen im Klang – Mobile:... dreiteilig ist die Performance, die leise, sinnliche Kunst der Schattenspielerinnen wird von kleinen Klangkonzerten von Limpe Fuchs auf Metalltrommeln und singenden Bronzestäben unterbrochen. Am Schluss der experimentellen Inszenierung sind die Performerinnen selbst zu Mobile-Figuren geworden, balancieren auf höchst poetische Weise Spannungen zwischen langen Eisenstäben und den Körpern aus

(Ruhr Nachrichten 9.10.2000)

„Klänge und Geräusche – Hören im Alltag und die neue Musik“, nachdem Limpe Fuchs ihre Instrumente vorgestellt hatte: „Ich bin auf der Suche nach dem Klang, die Limpe Fuchs hat ihn schon gefunden!

(Helmut Lachenmann 1997 bei der Tagung in der evangelischen Akademie Tutzing)

„Gesang zur Nacht” Musiktheater von Limpe Fuchs mit Hans Michael Rehberg, Sprecher und Anja Lechner, Cello

Foto Theater der sanften Verrücktheit Aktuelles Theater der sanften Verrücktheit: Performancekünstlerin Limpe Fuchs mit Trakls „Offenbarung und Untergang“ im Literaturhaus

(Hamburger Morgenpost 26.02.1993)



[...] der ganze Ballast von einigen Jahrtausenden Musikgeschichte, alle üblichen ästhetisch, formalen Kategorien und jegliches, kulinarisch genießerische Musikhören wird dabei zurückgelassen ..

(Heinz Zettel, Ingolstadt 1992)

Foto Bruchstücke für Ilona Neun junge Musiker halten eine ganze Maschinenhalle, die der Zeche „Zollern II“ in Bövinghausen „besetzt“ – und ein engagiertes Publikum ausser Atem. „Spontan Klang Komposition“ hieß das Projekt, für das Limpe Fuchs für die Kirchentags „Freiräume“ ein zehnköpfiges Ensemble, die Gruppe „Spot Stop 2“ um sich scharte [...]

(Rainer Wanzelius, Dortmund 1991)

Foto Bruchstücke für Ilona „Bruchstücke für Ilona“ Musiktheater von Anima und Achim Freyer, Paul und Limpe Fuchs, Zoro Babel (Ballastsaiten und andere Instrumente): Ein Gang durch ungewöhnliche Klangwelten, erzeugt u.a. auf Saiten, die mit Gewichten an verstärkenden Membranen aufgehängt sind. Klangskulpturen, Raumklänge, Fremdes – beeindruckend.

(Phonomagazin, Neue Musikzeitung August/September 1987)

Foto Mössingen Mit selbstgebauten Klangplastiken waren sie am Freitag abend zu Gast im Evangelisch-kirchlichen Aufbaugymnasium Mössingen: Limpe und Paul Fuchs wollten mit ihren avantgardistischen Klängen den Zuhörer »dort abholen, wo er musikalisch herkommt und ihn ein Stück auf den eigenen Weg mitnehmen«

(Mössingen, 1.06.87: Anima Musica – Musik zwischen Himmel und Erde)

Foto Abendzeitung [...] blind an der Rampe entlang tastet sich Limpe Fuchs in „Ballast eine Liebe“. Symbolträchtig und typisch für den Charakter dieser Performance ist die Nähe zur Kreissäge.

(Abendzeitung vom 15. Juli 1986 zum Münchner Klaviersommer)

[...] What the Fuchs family does is perform mesmerizing music under the name Anima, and they have been doing it across Europe for the past fifteen years to a combination of critical acclaim and head scratching.

Anima uses a variety of homemade instruments combined with standard instruments to create a musical world of their own in which any method used to create sound is valid — a kind of intrafamily anarchy. [...]

(Interview Anima Music, Chicago 1983)